Mit diesem Artikel starten wir eine Serie zum Umgang mit PFAS in der Landwirtschaft. Dabei geht es nicht um komplizierte Chemieformeln oder Gesundheitsdiskussionen, sondern um das Wesentliche: praktische Tipps.
Über 10 000 Substanzen tummeln sich in der Substanzgruppe der PFAS. Ein wichtiges Merkmal zur Unterscheidung, das auch in der Praxis relevant ist: die Länge der Kohlenstoffkette. Lang- und kurzkettige Substanzen weisen dabei sehr unterschiedliche Eigenschaften auf. Langkettige PFAS werden stärker im Boden zurückgehalten als kurzkettige und gelangen damit weniger leicht in Grundwasser und Pflanzen. Dafür sind sie gesundheitlich problematischer. Die kurzkettigen PFAS sind mobil und werden dadurch schneller wieder aus dem Körper ausgeschieden. Hier ist die permanente Dauerbelastung allerdings noch zu wenig untersucht, um ein abschliessendes Urteil zu ihrer Schädlichkeit fällen zu können.
Kommentare werden geladen