Die Frage ist berechtigt, ob der Kanton das FFF-Kontingent angesichts wachsender Bevölkerung und veränderter klimatischer Bedingungen langfristig aufrechterhalten kann. Vier Kantonsräte haben beim Regierungsrat nachgefragt.
Die angespannte Situation im Kanton Zürich zur Sicherstellung der Fruchtfolgeflächen (FFF) ist hinlänglich bekannt. Mit einem Überschuss von 204 ha (resp. 0,5 %) gegenüber dem festgelegten Kontingent von 44 400 ha wird dieses noch knapp erfüllt. Doch dies nur in der Theorie, denn der Kanton verwendet eine veraltete Version zur Ausscheidung der FFF. Würden die aktuell gültigen Kriterien des Bundes verwendet, kommt es zu einem Verlust von FFF. Kann der Kanton Zürich seine Ernährungssicherheit langfristig gewährleisten? Hierzu stellten bäuerliche Kantonsräte eine Anfrage an den Regierungsrat. Die Antworten dazu liegen jetzt vor.
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